Differentieller Differenzverstärker
Dieses Layout gehört zum Entwurf für einen kleinen differentiellen Messverstärker. Er ist dafür gedacht, das Rauschen analoger Signale zu erfassen und verstärkt an ein Oszilloskop oder ähnlichem weiter zu geben. Der Anlass für den Bau dieses kleinen Geräts ist die Messung der Rauscharmut des Stromtreibers von Lilalaser. Die Linienbreite ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal eines Diodenlasers — Je geringer, um so besser. Jedes Rauschen des Stromtreibers erhöht die Linienbreite. Also muss der Stromtreiber so rauscharm wie möglich sein. Der Messverstärker dient nun dazu, das Rauschen so weit zu verstärken, dass es von einer Digital-Analog-Wandlerkarte im Computer erfast werden kann.
Die Schaltung besteht im wesentlich im Anschluss eines integrierten Instrumentenverstärkers. Dennoch kommen einige Bauteile zusammen und der verfügbare Platz ist voll ausgenutzt. Die Hälfte der Bauteile dient dazu, die Versorgungsspannung zu erzeugen. Dazu kommt ein wenig “Luxus” in Form eines wähbaren Verstärkungsfaktors und eine Umschaltung zwischen AC- und DC-Betrieb. Je nachdem, ob der Innenwiderstand der Signalquelle hoch, oder niedrig ist, kann man unterschiedliche Instrumentenverstärker einsetzen. Dieser Luxus macht den Messverstärker auch für andere Anwendungen attraktiv. Ich werde ihn zu einem angemessenen Preis als eigenstädiges Produkt von Lilalaser anbieten. Ich bin gespannt, ob solches Messwerkzeug Kunden findet.
(einen schwülen Sommernachmittag später…)
So langsam macht sich eine gewisse Übung beim Verlegen der Leiterbahnen in der durch das Gehäuse vorgegenbenen quadratischen Form bemerbar. Das Ergebnis fällt absichlich ähnlich wie bei den Projekten der letzten beiden Blogeinträge aus. Es vermeidet ärgerliche Fehler, wenn Bauteile immer gleich orientiert angeordnet sind. Außerdem konnte der für die Stromversorgung zuständige Teil der Schaltung vom Photodiodenverstärker übernommen werden. Das bedeutet nebenbei die gleichen Bauteile. Das sollte die Einkaufsliste für den tatsächlichen Aufbau kurz halten.
Als Bild hier im Blog und erst recht während der Bearbeitung am 17″-Bildschirm sieht die Leiterplatte größer aus als sie hinterher wird. Tatsächlich ist die Platte mit 40×40 mm deutlich kleiner als ein Handteller.. Da die Hersteller gewisse Mindestmengen pro Auftrag haben, werden auch von den Prototypen gleich vier Stück angefertigt. Das ist erfahrungsgemäß eine gute Sache. Denn dann hat man Ersatz zur Hand, wenn es bei der ersten Probleme gibt, oder wenn es so gut funktioniert, dass sofort Bedarf nach mehr entsteht.
—< (kaimartin)>—


Minimaler Diodentreiber



